בכאו היהודית

 

Jewish Buchau

Jewish Buchau

 

Im Januar 1946 begannen die Untersuchungen zu dem an den Juden begangenen Unrecht. Bürgermeister und Ortspolizei versuchten, die verschiedenen Sachverhalte zu klären.

Am 15. September 1946 fanden in Buchau die ersten Gemeinderatswahlen nach dem Krieg statt. Bürgermeister Karl Staudacher und die Stadträte fassten folgenden Beschluss:

„Wir haben die moralische Verpflichtung, von den skandalösen       Geschehnissen der Vergangenheit Kenntnis zu nehmen. Erst dann, wenn wir das an den Juden begangene Unrecht beim Namen nennen und registrieren, ist der Boden zur Aussöhnung bereitet, und erst dann werden wir das dunkelste Kapitel unserer jüdischen Vergangenheit mit einem Schlussstrich versehen können.“

Bei der Aufarbeitung des an den Juden begangenen Unrechts waren die Aussagen von Siegbert Einstein sehr wichtig, denn er konnte in den Prozessen immer wieder Briefe von ausgewanderten Juden vorlegen, die sich noch genau an die Vorkommnisse erinnerten. Er war auch bei den Prozessen in Ravensburg dabei, als es um die Klärung des Synagogenbrandes und um die Aufstellung eines Galgens auf dem Synagogenplatz ging.

Über die Prozessverläufe berichtete Siegbert Einstein den Juden im Ausland. Diese Berichte wurden in den von Moritz Vierfelder ab 1944 unregelmäßig verschickten „Buchauer Nachrichten“ bekannt gegeben.

Einige der ausgewanderten jüdischen Mitbürgern besuchten, als es wieder möglich war, auch ihre alte Heimat.

 

Besuch Abrahm Neiburger



Auch heute gibt es noch Kontakte zu den Nachfahren der Buchauer Juden.

Einige Beispiele:
Besucht hat uns Abraham Neiburger, die Familie Bernheim, Ann Dorzback, geb. Wallersteiner und die Nachfahren des Buchauer Lehrers Baruch Strassburger.

Familie Bernheim Besuch Ann Dorzback (Wallersteiner)
Besuch Familie Strassburger

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